Gegen eine Gesellschaft ohne Werte und Prinzipien

Die Gesellschaft verändert sich, das war schon immer so. Manches muss man in Frage stellen oder überdenken. Doch für viele Menschen bedeutet, in der heutigen Zeit zu leben automatisch, Werte aufzugeben, mit denen sie aufgewachsen sind. Die ihnen Sicherheit und Orientierung für ihr Leben gegeben haben. Das ist schade. Das Gute sollte man bewahren.

Vielfach werden Eigenschaften wie Selbstbeherrschung,  Enthaltsamkeit und Verzicht als altmodisch angesehen. Es ist schwierig geworden, sich selbst Grenzen zu setzen oder sich nach althergebrachten Werten zu richten.

Zurzeit wird die Familie in einer rabiaten Art und Weise angegriffen. Alles scheint sich aufzulösen woran wir Jahrhunderte lang geglaubt haben. Eine Gesellschaft ohne Werte, Moral und Prinzipien ist am Entstehen. Sexuelle Vielfalt wird propagiert.  Genderismus breitet sich aus und durchdringt die ganze Gesellschaft. Hierbei soll die Ungleichheit zwischen Mann und Frau aufgehoben, das biologische Geschlechtsmal sozusagen als nichtexistent erklärt werden. Entsprechende Gesetze sollen eingeführt werden. „Gender Mainstreaming“ lässt erahnen, dass sich hinter diesen Wörtern der Anspruch verbirgt, zum Hauptstrom zu werden und die gesellschaftliche Führung zu übernehmen.

Was können wir tun, die wir an die Familie glauben und sie bewahren wollen? Wollen wir, dass unsere Kinder sich auch in Zukunft normal und gesund entwickeln können? Dazu braucht es entschlossene und tatkräftige Menschen, die sich für die Familie einsetzen. Kinder dürfen nicht benutzt werden, um eine Änderung in der Gesellschaft durchzusetzen. Aus der Entwicklungspsychologie weiß man, wie wichtig die Identifikation mit Vater und Mutter für die gesunde Entwicklung eines Kindes ist. Das sagt uns schon der gesunde Menschenverstand.

Sofern uns dieser gesunde Menschenverstand noch geblieben ist, lasst uns unsere Werte mit Vertrauen und Bestimmtheit verteidigen.

Ein Plädoyer für das Leben

„Bitte unterschreibe das Euthanasie-Gesetz nicht – Zum Wohle der Kinder dieser Welt“, flehte Jessica Saba in einer Videobotschaft an den belgischen König. Die kleine Kanadierin kam mit einem schweren Herzfehler zur Welt und schien dem sicheren Tod geweiht. Sie hat Dutzende Operationen hinter sich. Ihr Vater, selbst Mediziner, sagt: „Wäre Jessica in einem Land geboren worden, wo es Sterbehilfe für Minderjährige gibt, wäre sie vermutlich tot.“ Stattdessen ist Jessica heute ein fröhliches Mädchen. Belgien hat mit großer Mehrheit der Parlamentarier und unter Zustimmung der Bevölkerung ein Gesetz beschlossen, das Euthanasie für Kinder zulässt. Leider wird dieses Gesetz den Druck auf leidende Kinder, ihre Eltern und die Ärzte erhöhen, sich für den Tod zu entscheiden. Und der belgische Schritt wird unheilvolle Signalwirkung für Europa und die Welt haben.  Dabei sollte es sein, wie Kardinal König sagte: ein Mensch, schon gar ein Kind, kann an der Hand, aber niemals, niemals durch die Hand eines anderen Menschen sterben.“

Laura, 24 Jahre alt, physisch kerngesund verlangt zu sterben. Ihr wird in diesem Sommer die Euthanasie gestattet. http://www.cqv.qc.ca/laura_24_ans_sera_euthanasiee_cet_ete

In Luxemburg wird die Euthanasie vielleicht bald zu einer „natürlichen Todesursache“ erklärt werden. Der Abgeordnete Fernand Kartheiser von der ADR (L) äusserte seine Bedenken über Facebook nach der Vorstellung des Euthanasie-Berichtes von der Gesundheitskommission Anfang Mai. So scheint die ADR die einzige Partei im Land zu sein, die noch für den Schutz des Lebens einsteht. Verschiedene Mitglieder der CSV, berichtete er, plädierten genau so leidenschaftlich für die Euthanasie wie die Linksparteien. Das „C“ im Namen nur noch ein reiner Etikettenschwindel! Leider gebe es eine Kontrollkommission, welche die Euthanasie nicht kontrolliere, sondern promoviere. Sie fange sogar an, sich gegen die Gewissensfreiheit der Apotheker auszusprechen und kritisiere Ärzte, die gegen die Euthanasie sind. Er habe den Eindruck, so Kartheiser, kritische Menschen mit moralischen Überzeugungen seien nicht erwünscht und die ganze Argumentation diene bloss dazu, den Hausarzt durch einen  pro-Euthanasie-Mechanismus zu ersetzen. Man wolle, dass die Euthanasie zu einer „natürlichen Todesursache“ erklärt wird. Was ist natürlich daran, wenn ein kranker Mensch von einem andern Menschen – ganz legal – umgebracht wird? In der Diskussion in der Abgeordnetenkammer, sei es auch darum gegangen, dass Minderjährige und geistig kranke Menschen (Alzheimer) die Euthanasie bekommen sollten. Belgien werde ja oft als Modell zitiert, wenn es um Euthanasie gehe. Ausgerechnet Belgien, das vor kurzem fast einen Gefangenen euthanasiert hätte. Es sieht so aus, als wäre die ADR wirklich die einzige Partei, die ein Gefühl dafür hat, wie gefährlich Euthanasie ist. Man kann sich der Frage von Fernand Kartheiser nur anschließen: „Auf welchen Weg soll das führen und wo steuert unsere Gesellschaft hin?“ „Todesspritze außer Kontrolle – Ein Plädoyer für das Leben“ http://www.marie-jeanne-reichling.eu 

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Mein Buch „Todesspritze außer Kontrolle“  behandelt das Thema Sterbehilfe. Zu der Zeit als ich dieses Buch schrieb, wurde gerade das Euthanasie-Gesetz in Luxemburg gestimmt. Es gab viele  dramatische Diskussionen zu diesem Thema im Lande, sowohl auf politischer Ebene, wo während der Abstimmung bei  einigen Abgeordneten sogar die Tränen flossen, wie auch in der übrigen Bevölkerung. Das war auch gut so. Es war gut, dass viele sich dagegen geäußert, auf die Missbrauchgefahr hingewiesen und davor gewarnt hatten. Denn das Gesetz ist in Kraft getreten und es wurde zuerst auch sehr streng kontrolliert. Bei meinen Recherchen zu diesem hochaktuellen Thema bin ich auf das Werk „In Würde sterben“ von Doktor Fuat S. Oduncu gestoßen. Sein Konzept eines dritten Weges zwischen Euthanasie und Übertherapie, hat mich so sehr beeindruckt dass ich meinem Helden den Namen Rahim, in aramäisch „RAHME“ gegeben habe. „RAHME“ (Barmherzigkeit, Anteilnahme, Liebe, Gnade, Empathie). Einige persönliche Erlebnisse, welche ich mit Sterbenden hatte, unter anderen mit meiner Schwester die an einer unheilbaren Knochenkrankheit gestorben ist, habe ich in meine Geschichte mit einfließen lassen. Nur ein paar Jahre später nehmen die Bestrebungen, das Gesetz zu lockern und die Tötungen zu erleichtern zu. Die EU und Gambia haben die Abtreibung ungeborener Kinder bereits zu einem Menschenrecht gemacht. Was sollte sie noch davor zurückhalten, die Gesetze anzupassen, damit es leichter wird, sich der kranken, alten und behinderten Menschen zu entledigen?

Cyber Mobbing

Jemand hat ein diffamierendes Foto eingestellt und verbreitet es.

Du nimmst dein Handy, schreibst einen Kommentar zu einem anderen Kommentar und sendest das weiter. Andere schlagen in die gleiche Kerbe. Es geht so schnell und es hat eine gewisse Dynamik. Du siehst die Reaktion des Opfers nicht. Merkst nicht, wie verletzt die Person ist. Du hast ja auch nur einen Satz hinzugefügt. Was macht das schon, denkst du vielleicht.

Manche gehen so weit, dass sie eine Diskussionsgruppe gründen, die einzig der Lästerung über eine bestimmte Person dient. Unwahrheiten werden verbreitet, man gibt sich als die betroffene Person aus, um in dessen Namen Lügen zu verbreiten. Es ist so anonym, aber man kann so viel Unheil damit anrichten.

Manche haben sich bereits aus Verzweiflung das Leben genommen.

Vielleicht bist du Täter, vielleicht bist du aber auch Opfer.

Wenn du Täter bist, versuch dich mal in den anderen hineinzuversetzen. Wenn du Opfer bist, dann wehre dich, sprich darüber, lass es dir nicht gefallen. Wende dich an deine Eltern, Lehrer oder an die Polizei.

Brief an Schwule und Lesben

Ihr lieben Homosexuelle

Ihr liebt euch, okay. Ihr wollt zusammen sein, das ist nachvollziehbar.

Aber bitte achtet doch die Familie und bitte denkt doch an die Kinder.

Ihr wollt heiraten?

Heute leben sogar viele heterosexuelle Paare ohne Ehegelöbnis zusammen oder aber in einer eingetragenen Lebensgemeinschaft (sie sind gepacst).

Ihr wollt Kinder adoptieren?

Selbst wenn viele Eltern sich trennen, wenn Ehen in die Brüche gehen und wieder geschieden werden und es stimmt, dass die Kinder darunter leiden, aber sie brauchen Vater und Mutter! Für die Identitätsfindung des Kindes sind beide Eltern von großer Bedeutung. Und diese könnt ihr ihnen nun mal nicht gewährleisten. Ideal ist es deshalb, wenn Adoptivkinder weiterhin an heterosexuelle Ehepartner vermittelt werden. Wenn ihr Kinder liebt und ihnen helfen wollt, dann tut es, als Erzieher, Lehrer oder da wo ihr hingestellt seid. Setzt euch ein für die Kinder, für gute Schulen, Spielplätze, für Kind gerechte Infrastrukturen, was auch immer Kindern gut tut und sie fördert, das tut.

Aber bitte beraubt sie nicht ihren fundamentalen Bedürfnissen und Rechten auf Vater und Mutter.

Ich oute mich

Heute will ich mich mal outen. Und zwar in dem Punkt, dass ich mich für den Erhalt der Familie einsetze. Es ist mir wichtig, dass die Ehe und Familie als Institution, sowie die familiäre Erziehung unter besonderem Schutz gestellt bleibt. Der Familie gilt auch eine besonders hohe Wertschätzung, ist sie doch das ideale Umfeld für das Heranwachsen von Kindern. Die Familie ist die natürliche Kernzelle der Gesellschaft und hat Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat.

Heute herrscht die Tendenz und sie nimmt rapide zu, den Kindern möglichst früh, also schon in der Grundschule, einzutrichtern, dass es eine sexuelle Vielfalt gibt. Dies ist nichts andres als eine Gehirnwäsche.

Trauen wir uns überhaupt, uns zu outen? Als Menschen, die sich für den Erhalt der Familie einsetzen? Die besorgt sind über die Entwicklung in unserer Gesellschaft?

Es wird immer schwerer.

 

Die Untergrabung der traditionellen Familie

Anleitung zur Selbsterkenntnis

Die Bedeutung von untergraben ist: nach und nach an der Vernichtung von etwas arbeiten; etwas kaum merklich, aber zielstrebig, unausbleiblich [von innen heraus] zerstören. Ich fürchte, wenn wir nicht aufpassen und uns nicht wehren, geschieht das mit der Familie. Meiner Meinung nach sollte die traditionelle Ehe und Familie, Mann Frau, Kind(er) weiterhin absolute Priorität in unserer Gesellschaft haben. Dass andere Lebensformen, wie die klassische Familie, nicht gleich hoch anzusehen sind, zeigt uns die Natur. So ist keine Fortpflanzung bei gleichgeschlechtlichem Sex möglich.

                                                                     

Gegenseitige Achtung und Respekt, niemanden ausgrenzen oder diskriminieren, das sind wichtige Prinzipien die wir unseren Kindern vermitteln wollen. Sowohl gegenüber heterosexuellen, wie homosexuellen Paaren, einfach gegenüber allen Menschen. In der Gesellschaft wird heute aber vielfach eine gleichwertige Darstellung von Homosexualität mit Ehe und Familie angestrebt.

Orientieren wir uns doch an den Werten unseres Grundgesetzes, nämlich dem Schutz von Ehe und Familie als demokratische Errungenschaft.

Dieses Jahr

Dieses Jahr möchte ich mindestens ein neues Buch herausbringen. Das dritte in der Serie um die vier Geschwister ist in Arbeit. Nach „Warum Sven?“ und „Frust“ geht es wieder um ein aktuelles Thema. Es wird aber noch nichts verraten.

Dieses Jahr biete ich Tipps, Ratschläge und Unterstützung in Erziehungsfragen und Familienangelegenheiten an. Im Laufe der Jahre konnte ich viele wertvolle Erfahrungen mit Kindern und Jugendlichen sammeln. Nicht nur mit den eigenen. Im Kinderdorf und Kinderheim hatte ich mit Kindern zu tun, die negative Erlebnisse aus ihren Ursprungsfamilien zu verarbeiten hatten.

Anfragen bitte über Mail:  mariejeannereichlin@yahoo.de

Da ich selbst Mutter bin, mit Kindern arbeite und für Kinder schreibe, liegt mir ihr Wohlergehen sehr am Herzen. Tatsache ist aber, dass es Kindern oft nicht gut geht. In ihren Leben gibt es viel Reizüberflutung, schulischer Druck, familiäre Probleme.

Dieses Jahr ist es mir deshalb noch wichtiger, die Kinder mit denen ich arbeite, zu ermutigen. Ich möchte ihnen vermitteln, dass mehr in ihnen steckt als sie meinen, dass sie mehr können. Sie dazu bringen, dass sie selber über die Dinge nachdenken, selber erkennen worauf es ankommt. Dass sie als Geschwister oder in der Gruppe zusammenhalten, sei es in der Familie, Schule, Kita, usw.

Defizite unserer Kinder

Wieso haben heutzutage so viele Kinder Entwicklungsdefizite?

Sind Kinder heute anders als früher?

Kinder gehorchen nicht mehr, sie sind aufsässig, widersprechen ständig und sind frech. Sie respektieren die Erwachsenen nicht und akzeptieren keine Autorität. Bei meiner Arbeit mit Kindern merke ich es täglich.

Handelt es sich hierbei nur um eine Minorität? Leider nicht. Viele Kinder haben keine Frustrationstoleranz mehr, kein Unrechtbewusstsein, sie sehen sich dauernd als Opfer. Vor allem vermitteln sie den Eindruck es müsse sich alles um sie drehen und um das Stillen ihrer Bedürfnisse. Es wird diskutiert, sich gerechtfertigt, argumentiert, bis man seinen Willen wieder einmal durchgesetzt hat. In Gesellschaft sind es diese Kinder welche Gespräche dominieren, die ganze Aufmerksamkeit der Erwachsenen haben und unzufrieden werden, wenn sie nicht im Mittelpunkt stehen. In der Schule können sie nicht mehr stillsitzen und zuhören. Sie sind auffällige Störenfriede, unruhig und sehr anstrengend.

Natürlich muss man zuerst wieder schauen, wie es im Elternhaus der Kinder aussieht

Viele Eltern sind selbst überfordert mit den an sie gestellten Anforderungen des Lebens. Sie sind orientierungslos und gestresst, haben keine Zeit und überlassen den größten Teil der Erziehung ihres Kindes außerfamiliären Strukturen. Vielleicht haben sie ein schlechtes Gewissen, weil sie nicht genug Zeit für ihre Kinder haben und verwöhnen sie deshalb übermäßig. Sie lassen ihnen ihren respektlosen Ton durchgehen und erfüllen ihnen alle möglichen materiellen Wünsche um diese Mängel zu kompensieren.

Mit dem Einzug von Computer, Smartphone, Onlinespielen und Facebook, hat das Familienleben sich verändert. Nur wenige Eltern wissen, was ihre Kinder online machen.

Haben sie als Eltern Zeit für ihre Kinder, sprechen sie mit ihnen, vermitteln sie ihnen Werte, die ihnen weiterhelfen? Biblische Werte zum Beispiel. Einige werden den Kopf schütteln oder lachen. Trotzdem!

Hier ein biblisches Gebot mit einer Verheißung: „Du sollst Vater und Mutter ehren, auf dass du lange lebst auf Erden.“

Ich bin überzeugt, vieles aus der Bibel könnte den Kindern und Familien zum Segen sein.

In diesem Sinne, ein gesegnetes neues Jahr. 

Das kindliche Gehirn, Schule und ADHS

Gerald Hüthers Erkenntnisse in Bezug auf das kindliche Gehirn, Schule und ADHS

Sein Buch „Neues vom Zappelphilipp“, das er zusammen mit Helmut Bonney verfasst hat, erklärt das Phänomen ADS/ADHS anhand neuer Erkenntnisse aus der Hirnforschung. Es zeigt Eltern neue Wege der Therapie auf. In einem anderen mit dem Titel „Jedes Kind ist hochbegabt“,  das er zusammen mit Uli Hauser geschrieben hat, geht es um die Begabungen, welche in Kindern schlummern und verkümmern weil sie von niemand entdeckt und gefördert werden.

Das Gehirn von Kindern entwickelt sich selbst, sagt der Professor. Dafür brauchen sie Erfahrungen und die machen sie zu wenig. Im kindlichen Gehirn sind mehr Vernetzungen ausgebildet, als die, die das Kind tatsächlich anwendet, um mit Entdeckerfreude, Neugier, Offenheit und Begeisterung in die Welt hinaus zu gehen. Warum verschwindet das?

Was machen wir falsch dass die Kinder irgendwann die Lust am Lernen verlieren?

Tatsächlich wird heute etwa jedes 5. Kind als verhaltensgestört eingestuft. Psychiater haben sie überzeugt, sie seien psychisch krank. AD(H)S ist die meistgestellte Diagnose bei Kindern. Sie werden mit Pillen ruhig gestellt. 2011 waren es 1,7 Tonnen Ritalin in Deutschland. Zu lebhafte, unangepasste Schüler werden damit funktionstüchtig gemacht.

Wenn das Medikament das Gehirn reguliert, sagt Hüther, dann kann das Kind das bald gar nicht mehr selbst. Impulse kontrollieren, die Fähigkeit ein bisschen Frust auszuhalten, eine Handlung planen. Das muss sich alles im Gehirn entwickeln. Das kann sich aber nur entwickeln wenn das Kind Gelegenheit dazu hat.

Kinder werden ständig unterrichtet, sie haben wenig Gelegenheit zu zeigen was sie draufhaben. In der Schule sollen sie ruhig sitzen, sie sollen funktionieren. Doch Kinder brauchen Aufgaben an denen sie wachsen. Sich gemeinsam um etwas kümmern, Probleme lösen, und wie an einer Berliner Schule, wo der Professor mitarbeitet, Schulfächer die Verantwortung und Herausforderung heißen.

Familien müssten wieder mehr Wert auf gemeinsame Projekte legen, die Überstimulation durch Medien sollte reduziert werden. Ein Kind das gleichzeitig wachsen und verbunden sein kann, wird sich begeistern können. Begeisterung damit sich im Gehirn noch etwas findet, damit man umdenken kann.

Wie bei dem 80jährigen Mann, der sich in eine junge Japanerin verliebte und in einem Jahr japanisch lernte.

http://www.gerald-huether.de

http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/ADHS-gibt-es-nicht-id33448222.html www.ritalin-kritik.de

http://expresszeitung.ch/redaktion/gesundheit/was-aerzte-verschweigen/ritalin-die-gefaehrlichste-droge-der-welt

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/ritalin-gegen-adhs-wo-die-wilden-kerle-wohnten-11645933.html

Beate Frenkel/ Astrid Randerath: Die Kinderkrankmacher
Zwischen Leistungsdruck und Perfektion. Das Geschäft mit unseren Kindern
Herder Verlag, Freiburg 2015
256 Seiten, 19,99 Euro

Familie, Erziehung und Jugendamt


Viele Eltern scheitern an der Erziehung ihrer Kinder. Es gibt immer mehr zerbrochene Familien, Alleinerziehende, Patchworkfamilien, überforderte Mütter und Väter. Kinder verbringen den größten Teil ihrer Kindheit außerhalb der Familie. Sie werden in Kinderkrippen, Tagesstätten und Ganztagsschulen versorgt und erzogen. Wie sollen diese Kinder später, als Erwachsene wissen, wie ein Haushalt geführt wird oder wie man ein Baby versorgt und ihm Liebe und Geborgenheit gibt? Da beginnt es nämlich! Wenn man als kleines Kind Liebe und Geborgenheit in einer intakten Familie erfahren hat, so ist das die gesunde Basis, um diese später an die eigenen Kinder weitergeben zu können.

Ja es gibt die Familien die gescheitert sind. Die Hilfe brauchen. Wo Kinder vernachlässigt werden, verwahrlosen, Opfer von körperlicher und sexueller Gewalt sind. Wir haben fast 3000 Problem-Jugendliche in Trier. Sie leben in unsicheren und schwierigen Lebensverhältnissen. Sie haben keinen Bock mehr auf Schule, hängen herum, werden Drogenabhängig, kriminell. Sie brauchen Hilfe. Wo könnte diese Hilfe ansetzen?

In einem Artikel im „Trierischen Volksfreund“ wurde das Jugendamt gelobt. Leider ist es längst nicht in allen Fällen zu loben. Allzu oft bringen die Jugendämter zusätzlich extrem viel Leid über Familien und hauptsächlich über Kinder und Jugendliche. Denn die sind schließlich die eigentlichen Leidtragenden. Sie werden aus ihren Familien gerissen und oft ohne Vorbereitung in ein Heim gesteckt. Und da kommen sie nicht so schnell wieder heraus, denn das Jugendamt hat schließlich das Sagen. Und das Kind muss in der Zwischenzeit dort integriert werden, es muss sich anpassen. Also werden Psychopharmaka eingesetzt. Die billigste Methode um Kinder ruhig zu stellen. Natürlich kann man das Familiengericht einschalten. Doch wie lange ist die Familie getrennt, muss das Kind in seiner Situation ausharren bis es zur Verhandlung kommt?

jugendamt

Ja, präventive Ansätze sind gefragt, damit man den familiären Problemen entgegensteuern kann. Dass das aber wieder durch die Jugendämter geschehen soll, macht mir eher Sorgen, da so der Zugriff auf die Kinder schon gesichert ist, weil die Familien denen schon bekannt sind.

Ein harter Job, über die Frage zu entscheiden, wann ein Kind aus seiner Familie herausgeholt wird. Vielleicht gibt es noch einige wenige Sozialarbeiter, die es sich nicht einfach machen und wirklich genauestens prüfen, bevor sie eine Inobhutnahme veranlassen. Doch der Kostenfaktor und die Bürokratie werden den Idealismus der Meisten schnell dämpfen.

http://www.sorgerechtsmissbrauch.de/ Der eigentliche Richter ist immer das Jugendamt. Der Richter ist eine Marionette, ein Büttel des Jugendamtes, das Familiengericht wird immer das tun was das Jugendamt vorgibt. Das erklärt sich bereits dadurch, dass ein Familienrichter überhaupt nicht entscheiden darf, ohne das Jugendamt (als Grundrichter) vorher anzuhören. Alle werden alles unternehmen, zu behaupten, alles wäre nur zum Besten des Kindes und völlig legal. Die Folge sind zersetzte Familien, vaterlose Kinder, verzweifelte Mütter und Großeltern! Und alle machen mit!

Eltern sind keine Verbrecher! Aber warum werden sie von Jugendämtern und Gerichten so behandelt, wenn sie sich wehren? Gerichte verlassen sich in Ihren Entscheidungen immer auf ungeprüfte Aussagen von Gutachtern und Jugendämtern. In wenigen Minuten treffen Sozialpädagogen Entscheidungen oder positionieren sich für einen Elternteil und geben diese Meinung nicht mehr auf, koste es was es wolle.

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