Homosexualität und Familie

Spätestens hier werde ich in das berühmte Fettnäpfchen treten. Ich spreche das Thema Homosexualität an.

Zuerst möchte ich vorausschicken, dass ich homosexuelle Menschen genauso wertvoll finde wie heterosexuelle. Also, keine Diskriminierung homosexuell orientierter Menschen!

Seit der Entstehung des Menschen werden Familien gegründet, Mann und Frau finden zusammen, in der Tierwelt paaren sich Männchen und Weibchen. Es ist sogar so, dass nur in der sexuellen Beziehung zwischen Mann und Frau, die Genitalien perfekt zueinander und ineinander passen und gleichzeitig die schöpferische Einheit bilden, aus der neues Leben entstehen kann. Homosexuelle Paare können keinen leiblichen Nachwuchs zeugen, sie sind dafür nicht geschaffen.

Heute leben homosexuelle Paare zusammen, manche heiraten und wollen Kinder adoptieren.

Homosexuelle Paare, die Kinder adoptieren wollen, sollten sich bewusst sein, dass sie damit diesen Kindern die Chance nehmen, in eine Familie mit Vater und Mutter zu kommen. Die traditionelle Familie besteht aus Vater, Mutter und einem oder mehreren Kindern.

Ist es denn nicht mehr erstrebenswert, die sogenannte Kernfamilie als Ideal hoch zu heben? Auch wenn viele Ehen geschieden werden, es nicht jede Familie schafft, die höheren Ideale zu leben, sollen wir die Ideale deshalb aufgeben?

Das Kind, das heute noch das Privileg hat, in einer intakten Familie heranzuwachsen, lernt das männliche und weibliche Vorbild kennen. Das ist wichtig für seine Entwicklung.

Lassen wir den Kindern das Recht auf einen Vater und eine Mutter!

 

Eine glückliche Familie, wie schön!

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Eltern bemühen sich, ihrem Kind eine solide Grundlage mit auf den Weg zu geben, viele haben gute Ansätze in der Erziehung. Sie umgeben ihre Kinder mit Liebe und Geborgenheit, ernähren sie, geben ihnen finanzielle Sicherheit, alles was sie brauchen. Die Kinder lieben ihre Eltern und vertrauen ihnen.

Doch es gibt Situationen in denen ein Kind sich unverstanden und unglücklich fühlt.

Leider haben viele Kinder nicht das Privileg in einer glücklichen Familie aufzuwachsen. Es ist keine gesunde Basis vorhanden, die Eltern verstehen sich nicht mehr, sind geschieden, mit ihren eigenen Problemen beschäftigt usw. Das Kind fühlt sich abgeschoben, verbringt seine Tage zwischen Schule und Tagesstätte, die Eltern haben keine Zeit.

Heute haben Kinder nicht mehr viel Gelegenheit Verantwortung zu übernehmen. In der Kindertagesstätte sind die Geschwister in verschiedene Gruppen eingeteilt. Es gibt keine Tiere die versorgt oder einen Garten, in dem gearbeitet werden muss, damit man davon leben kann.

In unserer großen Familie, mit 9 Kindern, kümmerten sich die größeren Geschwister mit um die Kleinen. Jedes Große hatte ein kleines, für das es Verantwortung übernahm und schaute, dass es ihm gut ging. Wenn wir ins Restaurant gingen, saßen die beiden zusammen und so hatten wir Eltern auch eine gute Zeit. Natürlich musste in so einem großen Haushalt jeder mithelfen. Jedes Kind übernahm Verantwortung für einen kleinen Bereich. Dadurch lernten sie viel, außerdem war es gut für den Zusammenhalt der Familie.

Aus der Sicht der Hirnforschung sind die wichtigsten menschlichen Ressourcen vor allem drei Dinge:

1)      Das Vertrauen in eigenes Wissen, vorhandene Fähigkeiten und Fertigkeiten.

2)      Das Vertrauen, dass es jemand gibt, mit dem man Dinge gemeinsam lösen kann.

3)      Das Vertrauen, dass man gehalten ist in der Welt. Das braucht man, wenn man allein nicht weiterkommt und auch die andern einem nicht helfen können. Vertrauen, dass es wieder gut wird und dass die Dinge Sinn ergeben. Diese Ressource ist unendlich stark.

Dazu gehört der Glaube an Gott.

In meinem Jugendbuch „Frust“, gerät Alison durch ihre Ess- Brechsucht in eine gefährliche Abwärtsspirale. In ihrer Verzweiflung hadert sie mit Gott. Gibt es Ihn überhaupt und wenn, wieso sollte der heilige, mächtige Gott sich für sie, einen schlechten, kaputten Menschen interessieren?

Wie gut, wenn ein Kind oder Jugendlicher, sich in seiner Not an Gott  wenden kann und weiß, dass es von Ihm geliebt wird und dass Er über allem steht. Dass die Dinge, die es erlebt einen Sinn ergeben, auch wenn es nicht alles versteht.

Kein Medienspektakel um Verhaltensprobleme bei Kindern

Man mag sich darüber wundern, dass in Luxemburg für den Bommeleeërprozess und die Geheimdienstaffäre mehr Interesse besteht, als für die Integrations- und Verhaltensprobleme von Kindern. Zumal die Anschläge über dreißig Jahre zurückliegen.

Aber in Zeiten, in denen man unruhige Kinder mit Ritalin ruhig stellt, damit sie in der Schule funktionieren, in denen man für normale Emotionen wie Trauer oder Schüchternheit Psychopharmaka verschreibt, wandelt sich auch das Verständnis für seelische und zwischenmenschliche Probleme, da man durch Pillen scheinbar schnelle und billige Abhilfe schaffen kann. Da wundert es nicht, wenn das Volk sich über die unflätig-affektierte Sprache eines Gaston Vogels amüsiert und es die Fortsetzung des Bommeleeërprozesses mit Ausdauer in den Medien verfolgt.

Es wird eine gewisse Gleichgültigkeit offenbar, gegenüber Kindern, die über die reine Funktionalität hinaus Bedürfnisse haben. Lebhaften, bewegungsfreudigen, kreativen Kindern fällt es nun einmal schwer, einen Lernstoff in sich aufzunehmen, für den sie wenig Begeisterung aufbringen. Sei es nun  bedingt durch das Schulsystem, familiäre Probleme und übermäßigen Medienkonsum, durch ungesunde Ernährung oder schädliche Impfungen, die Zahl von hyperaktiven, verhaltensauffälligen Kindern nimmt ständig zu.

Bei der Diskussion um die ADHS-Problematik bleibt der Medienspektakel bis jetzt aus. Sind Kinder und ihre Zukunft uns denn nicht wichtiger als die Aufklärung dreißig Jahre alter Anschläge?

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Besonders uns, die wir als Eltern, Lehrer und Erzieher täglich mit auffälligen, hyperaktiven Kindern zu tun haben, müsste eigentlich klar sein, dass wir bessere und effektivere Lösungen brauchen, als Pillen.